1926
Von Poppenreuth in die ganze Welt
Wer hätte das gedacht? Die Erfolgsstory der Marke uvex begann in einer kleinen Werkstatt im Fürther Vorort Poppenreuth: Hier stellte Firmengründer Philipp M. Winter im Jahr 1926 die ersten Schutzbrillen her – damals noch in aufwändiger Handarbeit. Schon bald waren seine Produkte nicht nur bei Arbeitern und Handwerkern gefragt: Bereits in den 1930er Jahren rüstete er auch Sportler mit Ski- und Motorradbrillen aus.
Wie es dazu kam? Schon in jungen Jahren verfolgte der am 3. Mai 1898 in Furth im Wald geborene Philipp M. Winter ehrgeizige unternehmerische Ziele. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Fürth, Bayern, startete er nach dem Ersten Weltkrieg 1919 seine berufliche Karriere in der optischen Handelsfirma A. Lehmann in Fürth. Als Exportkaufmann war er im europäischen Außendienst mit Schwerpunkt Spanien und Portugal tätig und wagte sich rund drei Jahre später in seine erste Selbständigkeit: „Felipe Winter Barcelona Pasaje de la Paz 10“ hieß die erste optische Großhandlung, die er eröffnete. In dieser Zeit lernt er auch Kunigunde Eskofier kennen, die er wenig später in Barcelona heiratete.
1926 kehrte er gemeinsam mit seiner Frau nach Fürth zurück und gründete die „Optische Industrie-Anstalt Philipp M. Winter“. Schon die erste Visitenkarte zeigte ganz klar seine unternehmerischen Ziele: „Spezialität: Schutzbrillen aller Art.“
In den folgenden Jahrzehnten baute Philipp M. Winter das Unternehmen konsequent weiter aus und führte es mit Innovationsgeist sowie unternehmerischem Weitblick zu Erfolg. Unter seiner Leitung wurden die Produktpalette und die Produktionskapazitäten stetig erweitert, sodass uvex zu einer anerkannten Marke für Schutz- und Sportbrillen avancierte. Nach einem erfüllten Unternehmerleben verstarb Philipp M. Winter im Jahr 1970 und hinterließ ein florierendes Unternehmen an seinen Sohn Rainer Winter.