1945 - 1948
Pioniergeist der Nachkriegsjahre
Obwohl die Produktion den ganzen Krieg hindurch weitergeführt wurde und glücklicherweise die Betriebsgebäude in der Salzstraße die zahlreichen Bombennächte fast schadlos überstanden, erforderten die ersten Nachkriegsjahre eine große Portion Pioniergeist. Der Mangel an Rohmaterialien und die hohe Nachfrage nach allgemeinen Konsumgütern veranlassten Philipp M. Winter die Produktion umzustellen. Neben Holzprodukten wie Kleiderbügel oder Kochlöffel wurden nun beispielsweise Hosenträger aus Brillenkopfbändern gefertigt. Lediglich die Produktion der optischen Brillen blieb durchgängig bestehen.
So wurden die schweren Nachkriegsjahre mit Pioniergeist, Produktphantasie und Engagement gemeistert.
Ende der 1940er Jahre wies die Salzstraße einen beachtlichen Firmenfuhrpark von drei Kraftfahrzeugen und drei „Betriebsfahrrädern“ auf.