Motorsport - Spitzenleistung in Technik, Design und Komfort
Im Jahr 1964 erschien der erste Katalog für den Bereich Motorsport – damals noch unter der Marke Winter. Das Sortiment erstreckte sich von Rennbrillen über Vollsichtbrillen bis hin zu Windschutzscheiben. Letztere waren für Motorroller gedacht und gewährleisteten bei günstiger Strömungsführung zugluftfreies Fahren und klare Sicht bei Regen und Schnee.
Die aufkommende Popularität der neuartigen Integralhelme in den 1970ern machte die bisher produzierten Windschutzscheiben zusehends unnötig. Der Einstieg von uvex in das Schutzhelmgeschäft erwies sich als nötige Produktdiversifikation.
Neben den Schutzhelmen fokussierte man sich ab 1971 hauptsächlich auf Motorradbrillen. An den Namen der Brillen ließen sich Synergien aus dem Wintersport ablesen. So fanden etwa auch die uvex downhill 2000 oder uvex champion im Motorsport ihre Anwendung.
Ab 1978 gab es alle uvex Helme mit reflektierendem Sicherheitsdekor. Die Namen der Helme waren inspiriert von den großen Rennen des Motorsports – so fanden sich der uvex Le Mans, Noris oder Nürburg Helm im Sortiment wieder.
1985
uvex quattro – Spitzenleistung in Technik, Design und Komfort
Der uvex quattro überzeugte mit einer zweifarbig lackierten Fiberglas-Helmschale und einem teilbaren Polycarbonat-Kinnbügel, der das Auf- und Absetzen erleichterte – ideal für Brillenträger. Ein Windabweisersystem reduzierte Fahrgeräusche, während das beschlagfrei beschichtete Visier und das regulierbare Belüftungssystem jederzeit klare Sicht ermöglichten.
1987
uvex cross boss – Der kompromisslose Motorsporthelm für höchste Ansprüche
Die uvex boss-Helmfamilie sollte sich als absoluter Verkaufsschlager herausstellen. Der uvex boss wurde der meistverkaufte Helm mit Doppelscheibenvisier des Unternehmens. Zur boss-Helmfamilie zählten unter anderem der uvex sport boss oder der uvex cross boss. Letzterer kombinierte robuste Sicherheitstechnik mit hohem Tragekomfort. Die 4,2 mm starke PC-Helmschale und die stoßabsorbierende Styropor-Innenkalotte mit Lüftungskanälen garantierten optimalen Schutz und eine effiziente Belüftung.
In den 1990er Jahren wurde eine Bandbreite an Sicherheitskleidung speziell für den Motorsport hergestellt. Das Design war am Zahn der Zeit – meist schrill und bunt, immer in Leder.
Ende der 2000er setzte man auch im Motorsport auf Carbon. Neu eingeführt wurde die super Anti-Fog supravision nano Visiertechnologie – eine Weiterentwicklung der bewährten supravision-Technologie. Die neue Scheibentechnologie war wasser-, schmutz-, öl- und fettabweisend und gleichzeitig resistent gegen Fleckenbildung.
Der uvex helix rs 750 carbon punktete vor allem in Sachen Sicherheit – so sprach ihm der ADAC 2008 den besten Unfallschutz aller getesteten Helmen zu.
Im Jahr 2009 setzte uvex bei den Rennsporthelmen auf das Material Carbon. Der Vorteil: Die Helme waren superleicht und boten gleichzeitig besten Schutz.
Onyx-Highlight: drei Schalengrößen, wobei die kleinste gerade einmal 950 Gramm wog. Ein durchschnittlicher Helm wog etwa 1400 Gramm.
Zum Saisonende 2011 folgte der Ausstieg aus dem Motorradsport – 2013 endet die aktive Zeit im Motorsport. Langfristig ließen sich keine nachhaltig positiven Zukunftsaussichten erkennen. Grund waren die schwindende Marktattraktivität und eine stark rückgängige Zielgruppe.